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Baumwolle vs. Bio-Baumwolle aus kbA. Der Gewinner steht fest!

Baumwolle ist ein beliebtes Material. Die Faser ist weich und hautfreundlich, hat ein niedriges Allergiepotenzial und ist extrem vielseitig einsetzbar. Zudem zeichnet sich das Material durch hohe Strapazierfähigkeit aus, was unter anderem die Nutzungsdauer von Baumwolltextilien im Vergleich zu anderen deutlich verlängert. Auch vom ökologischen Standpunkt aus gesehen ist Baumwolle ein sinnvoller Rohstoff, denn sie besteht zu 100% aus biologisch abbaubarer Zellulose, somit entfällt die Müllproblematik, die bei synthetischen Fasern auftritt.

Die Textilindustrie hat einen riesigen Einfluss auf Umwelt und Klima: Einer Studie zufolge war sie 2016 für 5 bis 10 Prozent der globalen Umweltverschmutzung verantwortlich – und rund 8 Prozent der weltweiten Klimaauswirkungen.

Die Zahlen gelten für die Textilindustrie als Ganzes – die Baumwollindustrie ist nur ein Teil davon. Doch die Zahlen zeigen: Eine Umstellung auf nachhaltigere Produktionsweisen und Materialien würde Umwelt und Klima massiv entlasten.

Ob diese Umstellung für die Textilhersteller attraktiv wird, liegt auch an deinen Konsumentscheidungen – zum Beispiel für Bio-Textilien wie z.B. Hundedecken aus Bio-Baumwolle.

Konventioneller Baumwollanbau birgt Gefahren und Probleme

Trotz aller positiven Eigenschaften von Baumwolle ist die Ökobilanz von konventionell angebauter Baumwolle nicht die Beste! Das hat viele verschiedene Gründe, zum Ersten den sehr hohen Wasserverbrauch, denn um 1 kg Baumwolle herzustellen werden rund 11.000 Liter Wasser benötigt. Baumwolle wächst zum Zweiten sehr langsam und damit lange, das heißt, dass die Felder meist direkt nach der Ernte neu bestellt werden, um einen höheren Ertrag zu erzielen. Die Folge davon sind Monokulturen, die Böden können sich nicht erholen und sind zudem viel anfälliger für Schädlinge und Unkraut, müssen somit viel häufiger gedüngt und mit Insektiziden und Pestiziden behandelt werden. Auch bei der Ernte kommt Chemie zum Einsatz; um die maschinelle Ernte zu erleichtern und zu beschleunigen kommen hochgiftige Entlaubungsmittel zum Einsatz, die häufig zu gesundheitlichen Schäden bei den Bauern und Erntehelfern führen. Außerdem wird vermehrt genmanipuliertes Saatgut verwendet und ausgebracht um die Erträge weiterhin zu steigern, denn die Nachfrage ist riesig!

Bio-Baumwolle und ihre Vorteile

Bei der Produktion von Bio-Baumwolle werden strenge Reglementierungen zu Grunde gelegt, es wird nach dem Prinzip des ökologischen Landbaus gearbeitet. Die Begriffe "Bio", "Öko" oder "aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)" sind wie bei Lebensmitteln auch bei dem landwirtschaftlichen Rohstoff Baumwolle geschützt. Sie dürfen nur vergeben werden, wenn die Richtlinien des ökologischen Landbaus eingehalten werden. Dies kontrolliert eine unabhängige Zertifizierungsstelle mindestens einmal im Jahr vor Ort. Die Betriebe müssen ihre Produktionsmethoden und ihren Warenfluss offen legen. In Asien, Afrika und Lateinamerika sind Gemeinschaften von Kleinbauern weit verbreitet. Hier sorgt zudem ein internes Kontrollsystem zwischen den Kleinbauern für die konsequente Einhaltung der Richtlinien.

Der biologische Anbau setzt voraus, dass die sog. Fruchtfolge beachtet wird, also unterschiedliche Pflanzen im Wechsel auf den Agrarflächen angebaut werden. Dazu müssen die Bauern in Kauf nehmen, dass sie saisonal gar keinen Ertrag an Bio-Baumwolle erwirtschaften können. Dafür sind die Ackerflächen immer fruchtbar und die übermäßige Vermehrung von Schädlingen wird vermieden. Um die verbleibenden Schädlinge gezielt zu bekämpfen, werden ausschließlich natürliche Mittel verwendet, z.B. Pflanzen, die zwischen der Bio-Baumwolle wachsen und die Schädlinge anziehen. Unkraut und Ungeziefer werden in Handarbeit entfernt. Gedüngt wird hier, wenn nötig, nur mit natürlichem Material wie Humus oder Jauche. Bio-Baumwolle wird im Gegensatz zur konventionell angebauten Baumwolle auch immer von Hand geerntet, also gepflückt, somit entfällt auch der Einsatz der giftigen Entlaubungsmittel. Es dauert zwar länger, ist aber wesentlich schonender für Mensch um Umwelt. Im ökologischen Ackerbau ist zudem streng untersagt gentechnisch verändertes Saatgut zu verwenden, das wird auch regelmäßig und scharf kontrolliert.

Du tust mit dem Kauf von Bio-Baumwoll-Produkten mehr Gutes als vielleicht auf den ersten Blick ersichtlich. Du bewahrst nicht nur circa sieben Quadratmeter Boden vor der Belastung mit Kunstdünger und Pestiziden, Du verbesserst auch aktiv die Arbeitsbedingungen der Menschen, die Bio-Baumwolle anbauen und förderst die nachhaltige Entwicklung der Anbauregionen und Länder. Die positiven Auswirkungen auf Umwelt und globalen Klimawandel sind weitere Gründe verantwortungsbewusst einzukaufen.

Laut WWF besteht etwa die Hälfte aller Textilien weltweit aus Baumwolle. In der EU macht diese Naturfaser 43 Prozent aller Textilfasern für Kleidung aus. Das bedeutet: Eine Umstellung auf die ökologischeren Methoden der Produktion von Bio-Baumwolle kann angesichts der schieren Menge der weltweit produzierten und verarbeiteten Naturfasern enorm viel bewirken.

Um auch bei Textilien für Hunde die Umstellung auf die ökologischen Methoden der Produktion von Bio-Baumwolle zu unterstützen, haben wir ganz neu Öko-Hundedecken im Sortiment, die zu 100% aus Bio-Baumwolle hergestellt werden. Sie heißen Plüschmors, was Plattdeutsch ist und Hummel bedeutet. Für unsere wilden Hummeln zu hause, fanden wir den Namen sehr passend.

Wir hoffen, sie gefallen euch. Wir kuscheln bereits darin, und es fühlt sich im doppelten Maße einfach toll an ;-).

Vielen Dank für dein Interesse an diesem wichtigen Thema.

Liebe Grüße,

Sandra Plath

 

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