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CO₂-neutraler Paketversand durch Kompensation. Was bedeutet das eigentlich?

Jeder Mensch hinterlässt einen CO2-Fußabdruck, in Deutschland sind das im Durchschnitt gut elf Tonnen CO2 pro Jahr. Durch klimabewusstes Handeln, beispielsweise weniger zu fliegen oder weniger tierische Produkte zu essen, lassen sich Emissionen vermeiden oder zumindest reduzieren. Für die verbleibenden Emissionen kommt als letzter Schritt deren Ausgleich in Betracht, auch Kompensation genannt.

Wie funktioniert die Kompensation von Emission?

Für das Klima ist es nicht entscheidend, an welcher Stelle Treibhausgase ausgestoßen oder vermieden werden. Daher lassen sich Emissionen, die an einer Stelle verursacht wurden, auch durch eine Einsparung an einer anderen, weit entfernten Stelle ausgleichen. Emissionen vermeiden und verringern ist immer besser; denn was man nicht emittiert, muss man gar nicht erst aufwendig ausgleichen.

Bei der Kompensation wird zunächst die Höhe der verbleibenden klimawirksamen Emissionen einer bestimmten Aktivität berechnet, zum Beispiel einer Flugreise, Bahn- oder Autofahrt, des Gas-, Strom- oder Heizenergieverbrauchs oder der Herstellung eines bestimmten Produkts. Die Kompensation erfolgt über Emissionsminderungsgutschriften (meist als Zertifikate bezeichnet), mit denen dieselbe Emissionsmenge in Klimaschutzprojekten ausgeglichen wird. Wichtig ist, dass es ohne den Mechanismus der Kompensation das Klimaschutzprojekt nicht geben würde, es sich also bei dem Projekt um eine zusätzliche Klimaschutzmaßnahme handelt.

Es war an der Zeit mir Gedanken zu machen, mit welchem Paketdienstleister ich zukünftig zusammenarbeiten möchte, denn natürlich tragen Unternehmen und Privatleute ihren Teil dazu bei und können den Anstoß geben, Kohlendioxid und ähnlichen klimaschädlichen Substanzen nachhaltig zu reduzieren. Alternativ lassen sich wie oben beschrieben über bestimmte Mechanismen Ausgleichsprojekte fördern. In der Logistik- und Transportbranche bieten in diesem Zusammenhang immer mehr Unternehmen einen klimaneutralen Versand von Waren an.

Doch was bedeutet der Begriff "CO2-neutral" eigentlich genau?

Der Hintergrund: Treibhausgase vermeiden

Es gilt unter Wissenschaftlern als unstrittig, dass der Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 den Klimawandel deutlich forciert. Daher gilt für alle Menschen: Je weniger dieser Substanzen in die Atmosphäre gelangen, desto eher lassen sich negative Auswirkungen durch den Klimawandel vermeiden.

Es gibt verschiedene Ansätze, wie das Ziel eines deutlichen Reduzierens der schädlichen Treibhausgase zu erreichen ist. Neben der Industrie, Landwirtschaft und Energieerzeugung trägt nicht zuletzt auch der Verkehr wesentlich zum CO2-Ausstoß bei. Speziell in der Transportbranche wie bei den Paketdiensten hat ein Umdenken begonnen.

Hermes hatte ich lange in nicht all zu guter Erinnerung und war allgemein etwas in Veruch geraten. Aber: Ich musste mich eines besseren belehren lassen. Nicht nur, dass wir hier bei uns in Hamburg Eimsbüttel den nettesten Hermes Paketboten der Welt haben, der einfach ständig unverschämt gute Laune hat und auch mal hilft, wenn das Fahrradschloss klemmt, sondern auch sonst ist der Hermes Service gut und bisher ist (toi, toi, toi) kein einziges Paket abhanden gekommen. In einem Paket kamen gut eingepackte Hundenäpfe leider nur zerbrochen an, auch hier kam Hermes ohne große Probleme für den Schaden auf. Hermes ist zudem zügig in der Zulieferung und hat einigermaßen okaye Preise. Aber am wichtigsten war mir vor allem der Punkt Klimaschutz. Und auch da hat Hermes aufgeholt, und zwar ordentlich.

Hermes bietet Auftraggebern der Otto Group seit Herbst 2021 die Möglichkeit Sendungen durch Kompensation CO₂-neutral zu versenden. Auch für jedes Privatpaket, das mit Hermes versendet wird, werden nun die CO₂-Emissionen, die der Paketlogistiker noch nicht vermeidet oder reduziert, über zertifizierte Klimaschutzprojekte der NGO "atmosfair" eingespart.

Realisiert wurde der CO2-neutrale Versand durch Kompensation durch das Produktmanagement von Hermes Germany unter der Leitung von Senior Product Managerin Angélique Holdhoff. Das Corporate Responsibility Team des Paketdienstleisters hat die Einführung eng begleitet. Päckchen und Pakete werden zwar nicht CO2-frei verschickt, aber durch das Mittel der Kompensation CO2-neutral versendet. 

Auch wenn ich bei der Beschaffung meiner Produkten Wert lege auf Regionalität und kurze Lieferstrecken, werden Pakete auf ihrer logistischen Reise nach wie vor per Lkw und Sprinter transportiert und durchlaufen Logistik-Center – ohne den Ausstoß von CO2 läuft diese Reise nicht ab. Wie ist es möglich, dass Pakete, die mit Hermes versendet werden, nun mit dem Zusatz „CO2-neutral durch Kompensation” versehen werden?

Hermes Sustainability Officer Florian Abel dazu:

"Richtig ist, dass wir aktuell nur in einigen Teilen unseres Distributionsnetzwerks CO2 ganz vermeiden bzw. reduzieren können. Auf der letzten Meile treiben wir beispielsweise die schrittweise Umstellung von Diesel-Vans auf Elektrofahrzeuge und Lastenräder voran. Auf der langen Strecke haben E- oder H2O-Lkw allerdings noch keine vergleichbare Serienreife, so dass wir über eine flächendeckende Umstellung noch nicht nachdenken können.

Unserer Auffassung nach könnte erst dann von einem komplett CO2freien Versand gesprochen werden, wenn eine Sendung ganz ohne den Ausstoß von CO2 durch das Logistiknetzwerk bewegt wird. Deshalb sprechen wir und die Auftraggeber, die sich dafür entscheiden diesen weiteren Schritt in Sachen Klimaschutz mit uns zu gehen, vom CO2neutralen Versand durch Kompensation. “Neutral” wird er durch die Kombination unseres CO2-Fußabdrucks, den wir stetig durch Reduktions- und Vermeidungsmaßnahmen verkleinern, und eine ergänzende Kompensation der verbleibenden Emissionen. Die Kompensation wird in zertifizierte Klimaschutzprojekte investiert, durch die an anderer Stelle CO2 eingespart wird ".

Senior Product Managerin Angélique Holdhoff dazu:

"Zu unseren bisherigen und – ganz wichtig – nach wie vor weiter voranschreitenden Aktivitäten, um CO2 zu verringern, ist nun also die Möglichkeit hinzugekommen, die momentan verbleibenden Emissionen zu kompensieren. Hierfür arbeiten wir mit der NGO "atmosfair" zusammen – einem absoluten Premium-Partner, wenn es um die CO2-Kompensation für Unternehmen geht. 

atmosfair ist eine Klimaschutzorganisation, die an verschiedenen Orten der Erde Klimaschutzprojekte aufbaut, durch die CO2-Emissionen eingespart werden. Gleichzeitig zahlen diese auf weitere Nachhaltigkeitsziele vor Ort ein, z.B. in den Bereichen Soziales und Bildung. Hermes und die Händler der Otto Group, die mit uns versenden und den Versand CO2-neutral gestalten möchten, kaufen bei atmosfair Zertifikate und investieren so in ausgewählte Klimaschutzprojekte.

Das CO2, das wir als Paketdienstleister derzeit also noch nicht vermeiden oder reduzieren, wird an anderer Stelle eingespart. atmosfair ist in diesem Bereich sehr anerkannt und bietet höchste Standards, weshalb wir uns entschieden haben, zusammenzuarbeiten".

Eine wachsende Zahl von Non-Profit-Organisationen und kommerziell arbeitenden Agenturen hat die CO2-Kompensation inzwischen als neues Geschäftsfeld entdeckt. Sie berechnen die emittierten und vermiedenen CO2-Mengen und organisieren den Kauf von Emissionszertifikaten sowie deren Stillegung. Die Seriosität und Zuverlässigkeit der verschiedenen Aktivitäten variieren allerdings stark. Die Universität Boston hat 13 weltweit agierende Agenturen analysiert und nur drei davon als rundum empfehlenswert (u.a. atmosfair und MyClimate), sechs wurden eingeschränkt (u.a. Carbo Neutral Company, Climate Care) und drei nicht empfohlen.

Für mich und meinen nachhaltigen Hundeshop genug Gründe und eine Selbstverständlichkeit, einen CO₂-neutralen Paketversand durch Kompensation anderen Versandarten vorzuziehen. Es bedeutet einen weiteren kleinen Schritt in die richtige Richtung, nämlich zusammen zu probieren, umweltbewusst und umweltschonend zu leben. Hermes hat mich einfach total überzeugt. Nicht nur wegen des netten Paketboten, versprochen ;-)

Übrigens verschicken wir unsere Pakete zudem 100% plastikfrei und sparen auch hier wieder allerhand Müll ein, der nicht entsorgt werden muss. Der stete Tropfen höhlt den stein.. oder: Kleinvieh macht auch Mist ;-)..

Ich danke euch für euer Interesse!

Liebe Grüße,

Sandra 

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